Wie man eine Pfeife raucht

Wie man eine Pfeife raucht

Wie man eine Pfeife raucht

Rauchen ist keine Kunst. Mit folgenden kleinen Hinweisen wird Ihnen der Einstieg in die Pfeifenwelt leichter fallen und Sie werden einen größeren Genuss an der Pfeife und dem Tabak haben.

Wählen Sie als Einstieg eine gerade oder nur leicht gebogene Pfeife. Pfeifenanfänger rauchen meist zu hastig und damit zu heiß. Dadurch bildet der Tabak mehr Kondensat. Das wird dann bei einer stark gebogenen Pfeife problematisch wenn sich das Kondensat in der Pfeife sammelt.

Für Einsteiger gibt es fertige Startersets z.B. das Vauen Starterkit. Natürlich kann sich jeder sein Wunschset aus Pfeife, Stopfer, Feuerzeug, Reiniger und eventuell Filter und Pfeifentasche selbst zusammenstellen. Wir helfen Ihnen dabei gern.

Und natürlich darf der Pfeifentabak nicht fehlen.

Rauchen Sie geduldig und ruhig. Nehmen Sie sich Zeit. Eine gute Pfeife ist nichts für den schnellen Genuss.

 

Es gibt verschiedene Stopfmethoden. Folgende Vorgehensweise ist für Einsteiger gut geeignet:

 


1.
Nehmen Sie etwas Tabak, ungefähr ein Drittel der Menge, die Sie vorhaben zu rauchen. Legen Sie den Tabak ganz locker in die Pfeife. Das zweite Drittel legen Sie darüber und drücken es leicht an. Beim letzten Drittel üben Sie noch etwas mehr Druck aus.
Man sagt beim ersten Drittel ist man vorsichtig wie wenn man einem Baby die Hand gibt, beim zweiten Drittel wie wenn man einer Dame die Hand gibt und beim letzten Drittel kann man fester drücken - wie die Hand eines Herren.

 

2.

Prüfen Sie den Zugwiderstand. Aus dem richtigen Zugwiderstand resultiert ein kühler angenehmer Rauchgenuss. Stopfen Sie zu fest werden Sie zu stark ziehen müssen, was eine schnellere Überhitzung der Pfeife nach sich ziehen kann. Der Zugwiderstand sollte in etwa so sein, wie wenn Sie ein Getränk mit einem Strohhalm trinken.

 

3.

Nutzen Sie zum Anzünden ein Pfeifenfeuerzeug oder Streichhölzer. Mit normalen Feuerzeugen können Sie sich schnell Ihre Finger oder die Pfeife verbrennen.

Zünden Sie mit kreisenden Bewegungen den Tabak an und ziehen Sie dabei durchgängig aber vorsichtig an der Pfeife.

 

4.

Das erste Anzünden lässt den Tabak hochsteigen. Drücken Sie diesen mit dem Stopfer wieder glatt und Zünden Sie die Pfeife erneut.

 

5.

Ziehen Sie behutsam, langsam und maßvoll, sowie mit Abstand zwischen den Zügen. Beim richtigen Rhythmus sollte es nur wenig Rauchentwicklung geben. Nur beim Anzünden kann es zu Beginn etwas mehr sein.

Mit der Zeit werden Sie das richtige Maß finden. Die Pfeife darf auch ausgehen. Eine Pfeife bei einer Füllung mehrmals anzuzünden ist kein Problem und völlig normal.

 

6.

Versuchen Sie nicht bis zum letzten Tabakrest alles aufzurauchen. Quälen Sie sich und die Pfeife nicht und legen Sie die Pfeife einfach weg wenn sie nicht mehr schmeckt, der Tabak zu feucht oder am Boden zu stark gestopft ist.

 

7.

Lassen Sie die Pfeife nach dem Rauchen in Ruhe auskühlen. Drehen Sie im heißen Zustand nicht am Holm. Das kann zu Rissen führen. Sie können die Asche in dieser Zeit in der Pfeife belassen. Die Asche saugt Feuchtigkeit und Kondensatreste auf.

Erst wenn die Pfeife kühl ist können Sie mit dem Ausräumen und Reinigen beginnen.

 

8.

Nach der Reinigung ist es Zeit für die Pfeife sich auszuruhen. Im Idealfall besitzen Sie für jeden Wochentag eine andere Pfeife.

Es reicht jedoch auch schon die Pfeife einen Tag stehen zu lassen.

 

 

Sollte sich nach diesen Hinweisen nicht gleich der erwünschte Genuss einstellen, bleiben Sie geduldig. Mit der Zeit werden Sie hinzulernen, Ihre eigenen Erfahrungen machen.

 

Für erfahrene Pfeifenraucher: Anleitung zum Flake rauchen